| Fast achtzig Jahre Bulldog-Tradition | |
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| Die Bulldogs der Familie Hörrmann | |
| Obwohl die Familie Hörrmann aus Winnenden wie noch die Generation des Vaters nicht mehr vom Bulldog lebt, werden vier Maschinen nicht als Oldtimer gehalten, sondern Jahr für Jahr zu verschiedenen Arbeiten herangezogen. Jeder einzelne Bulldog ist dabei einem ganz bestimmten Arbeitsgebiet zugeteilt, das ihn entsprechend seiner Leistungsfähigkeit fordert, ohne ihn zu beschädigen. | |
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| Es war um das Jahr 1922 herum, als der Großvater eine Dreschgarnitur erwarb, um als Lohndrescher in der näheren Umgebung sein Brot zu verdienen. Die Zug- und Antriebsmaschine war natürlich ein 12er-Bulldog von Lanz, mit seinem unverwüstlichen Glühkopfmotor. Dazu kam noch eine Lanz-Dreschmaschine und eine Claas-Strohpresse. Diese Dreschgarnitur war selbst im Krieg im harten Einsatz und arbeitete zur vollen Zufriedenheit des Besitzers. Doch in den Nachkriegsjahren musste es immer schneller gehen, und der 12er-Bulldog mit seinen 4,2 km/h Höchstgeschwindigkeit konnte nicht mehr mithalten. So kam er schließlich auf das Abstellgleis. Dafür kam ein 20 PS starker Typ D 3506 in den Betrieb, der um das Jahr 1950 angeschafft wurde. |
Alte Erinnerungen werden wach: Dreschtag in den dreißiger Jahren auf einem großen Hofgut bei Winnenden.
Wer hart arbeitet, hat auch mal eine Pause verdient.
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Mit freundlicher Genehmigung Copyright 2000 Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster Hiltrup Autor: Kurt Häfner |
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